Keine chronique scandaleuse, sondern eine Dokumentation jener Ereignisse, die die atemberaubenden Veränderungen in der DDR belegen. Die offizielle DDR-Presse, die bis vor kurzem als langweilige Pflichtlektüre drgeboten wurde, ist für die Chronik jener 100 Tage vom 10. September bis 18. Dezember 1989 die wichtigste Quelle. Jeder Leser kann nachvollziehen, wie in der heißen Vorbereitungsphase auf den 40. Republikgeburtstag deutliche Krisensymptome von Erfolgspropaganda, Treuebekenntnissen und Ergebenheitsadressen verdrängt wurden, wie die Schatten polizeilicher Prügeleinsätze zum Jubelfest übertüncht werden sollten, wie es zur Wende unter Krenz kam, warum dessen Salamitaktik trotz Maueröffnung scheiterte und die Wende sich wendete.
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