Am 8. März 1421 läuft auf Geheiss des Ming-Kaiser Zhu Di eine gigantische Armada aus, wie sie die Welt nie wieder gesehen hat. Ihr Auftrag: Tribute einfordern von den Barbarenvölkern "jenseits der Meere". Es sind hunderte mächtiger Dschunken mit 30 000 Mann Besatzung unter dem Kommando des Eunuchen Zheng He. Die Reise währt zwei Jahre; die Flotte segelt rund um die Welt und entdeckt ferne Kontinente. Doch das Wissen um diese Expeditionen geht in den Wirren der chinesischen Geschichte verloren. In Vergessenheit gerät, dass chinesische Seefahrer lange vor den Europäern Amerika, Australien und die Antarktis entdeckt und dabei auch eine Methode zur Bestimmung der Längengrade entwickelt haben. Gavin Mendes hat 15 Jahre lang die Seereisen Zheng Hes minutiös recherchiert. Alte Seekarten, spektakuläre Wrackfunde und zahllose Indizien legen nahe, dass die Geschichte der grossen Entdeckungsreisen umgeschrieben werden muss. Menzies' Vortrag vor der Royal Geographical Society war eine Sensation und erlebte weltweit in der Presse einen fulminanten Nachhall. In seinem Buch entfaltet er nun ein grandioses historisches Panorama und bietet eine überzeugende Darstellung dieser beispiellosen Pioniertat der Chinesen.
Ausgabendetails zu 1421
Titel
1421 : als China die Welt entdeckte
Ausgabensprache
Deutsch
Autor(en)
Originaltitel
Übersetzt von
Helga Migura
Sigrid Langhaeuser
Verlag
ISBN
3426273063
EAN
9783426273067
Ausgabe
Gebundene Ausgabe (Pappe)
Inhalt/Klappentext
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