Dies ist die Geschichte eines der bedeutendsten Grossreiche der Weltgeschichte, des Osmanischen Imperiums. Um 1300 von Osman gegründet, eilte es die nächsten 300 Jahre von Sieg zu Sieg. Mit der Eroberung Konstantinopels 1453 entwickelte es sich zu einer Grossmacht, die seit dem 16. Jahrhundert von Mekka bis zu den Pforten Wiens herrschte. Erst mit der Ausrufung der Republik Türkei durch Kemal Atatürk (1923) war das Ende des Osmanischen Reiches besiegelt. Was waren die Gründe für den spektakulären Aufstieg zu einer militärischen Vormacht, der das Abendland erst sehr spät Paroli bieten konnte? Welch Erklärung gibt es für die lange innere Stabilität des Riesenreiches, das über 600 Jahre Bestand hatte? Die beiden Autoren Ferenc Majoros und Bernd Rill stellen diese beiden Fragen in den Mittelpunkt ihrer Darstellung, die für ein breites Piblikum geschrieben ist, vor allem aber auch dem militärgeschichtlich interessierten Leser Neues bietet.
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