Kein anderes Herrschergeschlecht Europas stieg aus derart bescheidenen Anfängen so rasch zur Macht empor: Jean Baptiste Bernadotte, der Gründer der Dynastie, brachte es als Sohn eines kleinen Rechtsanwalts aus Südfrankreich zum Marschall Napoleons, bevor er 1810 als Karl XIV. Johann zum künftigen König von Schweden gewählt wurde. Auf dem schwedischen Thron fand er die Trümmer einer Großmachtpolitik vor, die längst ihren Glanz aus der Zeit des Wasa-Herrschers Gustav II. Adolf verloren hatte. Karl XIV. Johann und seine Nachfolger - bis hin zum heutigen König Karl XVI. Gustav - legten jedoch mit ihrem klugen Neutralitätskurs das Fundament für jene Entwicklung zu Frieden und Wohlstand, für die Schweden in aller Welt berühmt ist.
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