Philipp V., ein Enkel des französischen Sonnenkönigs Ludwig XIV., begründete um 1700 die noch heute regierende Königsdynastie in Spanien. Dem Bourbonen und seinen Nachfolgern gelang es zunächst, den Verfall des einstigen Weltreichs aufzuhalten und das spanische Staatswesen zu reformieren. Den dramatischen inneren Kämpfen, die Spanien seit dem 19. Jahrhundert erschütterten, vermochte indes auch die Monarchie nicht Einhalt zu gebieten. Prekär blieb die Situation des Königtums bis weit ins 20. Jahrhundert hinein. Dass die spanische Monarchie heute in neuem Glanz erstrahlt, ist nicht zuletzt dem politischen Talent von König Juan Carlos I. zu verdanken. Nach Bürgerkrieg und Diktatur wies er seinem Land den Weg zu Frieden, Wohlstand und Demokratie.
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