Titel
Der gestohlene Berg
Ausgabensprache
Deutsch
Originaltitel
Verlag
ISBN
-
EAN
-
Ausgabe
Gebundene Ausgabe (Leinen)
Inhalt/Klappentext

Die Männer und Frauen der Spessart-Dörfer Villach und Lettgenbrunn ziehen über die Felder. Weißgekleidete Ministranten gehen voran und schwenken die Meßgefäße. Der Pfarrer schreitet vor dem Kruzifix einher. Die gelbseidene Fahne der Prozession wird von der zwanzigjährigen Philomela Kleespieß getragen. „Maria, du Mutter Gottes, segne den Boden und beschütze uns.“ Die Bauern beten, daß ihre Dörfer von der Landbeschlagnahme verschont bleiben mögen. Aber in dem Deutschland Wilhelms II. gibt es mächtigere Krafte als den lieben Gott. Der drohende Krieg, noch ehe er begonnen hat, nimmt den Menschen die Heimat, später nimmt er sie selbst. Auch der Verlobte Philomelas kehrt nicht mehr nach Hause zurück. Ihrer Jugend, ihres Glückes beraubt, geht Philomela nach dem Krieg nach Lettgenbrunn zurück, um die verwüsteten Äcker neu zu bestellen. Aber die Dörfer bleiben bedroht, und es wird noch lange dauern, ehe die Bauern des Spessart Mittel und Wege finden, um sich gegen neuen Landraub und neue Kriegsgefahr zur Wehr zu setzen. 

Es wurden bisher keine Bewertungen abgegeben.

Auflagen
Cover Auflage Seitenanzahl Erscheinungsjahr
Cover von Der gestohlene Berg Erstauflage 330 1961
Cover von Der gestohlene Berg
Auflage
Seitenanzahl
330
Erscheinungsjahr
1961