Mit dem Zauber warmer Menschlichkeit erzählt hier der Dichter zart und ergreifend den Roman seiner Jugend. Die glückliche Kindheit Daniel Eysettes, sein Martyrium im Internat, seine Schriftstellerträume in Paris, Hoffen und Bangen erster Liebe werden dem Leser unvergeßlich bleiben. Der »kleine Dingsda« wächst vor unseren Augen durch die Feinheit der Zeichnung und Stimmung unversehens zum gefährdeten Kinde schlechthin, zum gedemütigten Jüngling an sich, empor, dessen Reinheit mit der Gesellschaft zusammenstoßen muß. Der Ruin des Vaters, die Qualen des jungen Klassenaufsehers, die Gefährdung durch die Sinne und der Zusammenbruch der dichterischen Träume vor der Realität des Lebens sind mit tiefer Wahrhaftigkeit und eindringlicher Kunst gestaltet.
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