Esau Matt ist wieder in Bossdom. Es ist Nachkriegszeit, und der Mangel geht um. Wie eh und je kommen die Dorfleute in den Laden der Familie Matt, kaufen, was es auf Marken gibt, gehen mit Neuigkeiten und lassen ihre da. Der Laden ist der magische Punkt in Bossdom, und von neuem ist Esau Matts Leben mit seinem Geschick verbunden. Und auf besondere Weise auch mit den Schicksalen der Bossdomer. Denn Esau Matt, gelernter Bäcker und heimlicher Schriftsteller, ist ein von seinem Talent getriebener Beobachter und Sammler menschlicher Eigenarten, und davon hat jenes Heidedorf in der Niederlausitz mehr, als jeder Weltstädter denkt. Wenn Esau Matt seine eigenwillige Familie beschreibt und die Zerwürfnisse und Versöhnungen der Leute von Bossdom, entstehen Geschichten, Geschichten, Geschichten, komisch und spannend wie das Leben selbst.
Ein souveräner Erzähler führt dabei die Regie, fügt Großes und Kleines zusammen, Weltgeschehen und Dorfalltag, die großen Hoffnungen in den Wirren jener Zeit und die frühen Zeichen des Verrats an ihnen.
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