»Die Biographie eines kreativen Menschen ist absolut unwichtig. Meine persönliche Geschichte ist allein meine, Sache, und ich will Se für mich behalten.« B. Traven
Er beherrschte sein Versteckspiel virtuos. Durch die Benutzung mehrerer Pseudonyme und zahlreicher Decknamen gelang es ihm, bis heute ein rätselhafter Autor zu bleiben. Sicher ist, daß Traven um 1882 geboren wurde, eine Zeitlang in Deutschland lebte, danach nach Mexiko auswanderte und dort 1969 starb. Mit einem scharfen Blick für gesellschaftliche Zusammenhänge und einem tiefen Mitgefühl für die Leidenden und Entrechteten schuf er zahlreiche abenteuerlich-sozialkritische Erzählungen und Romane.
Der vorliegende Roman, der zu dem Caoba-Zyklus gehört, erzählt vom aufreibenden Marsch der indianischen Kontraktarbeiter ins Reich der Caoba, der riesigen Mahagoniwälder
Mexikos, wo unter härtesten Bedingungen die Bäume für eine nordamerikanische Monteria geschlagen werden.
»Wo andere Autoren sich in langfädigen: Leidensbeschreibungen und Tiraden gegen die Tyrannei ergehen, setzt Traven Humor und Ironie ein, was letztlich verheerende Folgen hat. « The Times Literary Supplement, London
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