Titel
Der Wind stirbt vor dem Dschungel
Ausgabensprache
Deutsch
Autor(en)
Harry Thürk
Originaltitel
Der Wind stirbt vor dem Dschungel
ISBN
-
EAN
-
Ausgabe
Broschiert
Inhalt/Klappentext
- Ausgaben im Verlag Das Neue Berlin
Düster und voller Gefahren ist der Dschungel Malayas, aus dem die junge, schöne Ling kommt. Mit schweren Verletzungen wird sie als Gefangene in das Eingeborenenhospital von Kuala Lumpur gebracht. Der englische Arzt Donald Foster, der sie operiert, erkennt in ihr die Spielgefährtin seiner Kindheit. Malaien verbargen ihn damals im Dschungel vor den ins Land eindringenden Japanern, die Jagd auf jeden Engländer machten. Die erneute Begegnung mit Ling zwingt Donald Foster zu einer Entscheidung, die Geistesgegenwart und Mut erfordert. Der junge Arzt, der sein Leben der beherzten Tat malaiischer Freunde verdankt, geht von nun an einen Weg, der für einen weißen Mann ungewöhnlich und gefahrvoll, aber auch ehrenhaft und vorbildlich ist.
Dieser spannende Roman von Harry Thürk zählt zu den wenigen Büchern, die über Malaya geschrieben wurden, jenes geheimnisvolle Land zwischen Singapore und der Grenze Thailands, in dem Engländer und Amerikaner lange Zeit einen erbarmungslosen Kolonialkrieg gegen das malaiische Volk führten, das schließlich doch seine Unabhängigkeit errang. - Buchrücken, 2.-5. Auflage / Sonderausgabe 1962
Wenig nur erfuhr die Welt über den Kolonialkrieg, der fast ein Jahrzehnt in Malaya tobte. Einen Einblick in die Endphase dieses Kampfes gibt der Roman "Der Wind stirbt vor dem Dschungel", den die Neue Berliner Illustrierte bereits in Fortsetzungen abdruckte. Auf die Frage, wie er zum Thema kam und was ihn veranlaßte, es aufzugreifen, sagte der Autor: "Von 1956 bis 1958 war ich in Ostasien. Hier traf ich zum ersten Mal mit Malaien zusammen, die noch vor gar nicht langer Zeit mit der Waffe gegen die britischen Truppen gekämpft hatten. Es ergab sich, daß einige von ihnen fast Tür an Tür mit mir wohnten, und bald verband mich mit ihnen eine Freundschaft ganz besonderer Art. Sie vermittelten mir ein liebevolles Bild ihres Landes, seiner Geschichte und der Probleme, die seine Bewohner bewegen. Aus tausend Schilderungen, Erlebnisberichten und dokumentarischen Einzelheiten formte sich die Erkenntnis dessen, was dort geschehen war, was noch geschah, und worum es dabei ging. Mit Hilfe meiner malaiischen Freunde und gestützt auf ihre eigenen Erlebnisse entstand schließlich der Roman, 'Der Wind stirbt vor dem Dschungel'. Thema und Landschaft hielten mich jedoch weiterhin gepackt. Ich schrieb die Vorgeschichte zu diesem Buch, die 1962 unter dem Titel 'Lotos auf brennenden Teichen' erschien. Sie schildert den Überfall der Japaner während des zweiten Weltkriegs auf die ehemalige englische Kolonie Malaya, und ich hoffe, daß es dem Leser Freude machen wird, wenn er einigen ihm schon bekannten Romangestalten wiederbegegnet."
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