Im Jahr 1793, als der Bourbone Ludwig XVI. durch das Fallbeil der Revolution hingerichtet wurde, begann der Aufstieg eines Leutnants aus Korsika: Napoleon Bonaparte. Als siegreicher Feldherr in den Revolutionskriegen und Erster Konsul Frankreichs erlangte er 1804 die Würde eines Kaisers. Nach verheerenden Niederlagen schienen die Bonapartes schon 1815 ins politische Nichts zu stürzen. Doch der Mythos Napoleons I., der 1821 in der Verbannung auf St. Helena starb, lebte weiter. Darauf gestützt, konnte im Jahr 1852 sein Neffe Napoleon III. das französische Kaisertum wieder erneuern. Der verlorene Krieg gegen Deutschland beendete 1870 seine Herrschaft, aber bis heute halten die Bonapartes die Erinnerung an die große Zeit der französischen Nation wach.
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