Helena ist die Tochter der Hohepriesterin von Avalon: bei Helenas Geburt prophezeit der Merlin von Britannien, sie werde am Wendepunkt der Zeiten stehen und das Tor zwischen zwei Welten aufstoßen. Als Kind wird sie am Hof ihres Vaters König Coel nach den Sitten der Römer aufgezogen, aber im Jahre 259 kehrt sie nach Avalon zurück, um dort zur Priesterin ausgebildet zu werden und die Mysterien der Göttin zu hüten. Bald werden ihre magischen Kräfte deutlich, aber die herrschende Hohepriesterin, ihre Tante Ganeda, ist ihr feindlich gesinnt. In einer Vision erblickt Helena das Gesicht eines Römers, Constantius. Er ist der Mann, den sie lieben wird. Constantius gelangt nach Avalon, und gegen das Verbot Ganedas geht Helena heimlich zu ihm. Voller Zorn über Helenas Frevel verbannt Ganeda sie auf ewig von der Heiligen Insel und aus der Gemeinschaft der Priesterinnen.
Helena folgt Constantius auf seinen Feldzügen und bei seinem Aufstieg zum mächtigen General in Rom. Dort sind die Menschen von der neuen Religion der Christen fasziniert. Als Helena einen Sohn, Constantin, bekommt, ahnt sie, dass er Kaiser werden - und Rom zum Christentum bekehren wird. Sie muss einen Weg finden, das uralte Wissen der Heiligen Insel zu bewahren und weiterzugeben. Dafür will sie noch einmal durch die Nebel nach Avalon gelangen. Marion Zimmer Bradley beschwört noch einmal die ganze Magie
der Welt von Avalon herauf. Die Priesterin von Avalon ist Marion Zimmer Bradleys Vermächtnis, das letzte Meisterwerk der „Queen of Fantasy“.
Es wurden bisher keine Bewertungen abgegeben.