Für die schöne junge Jüdin Orovida und ihren um vieles älteren Ehemann Don David Villeda, einen der führenden Tuchhändler von Toledo, brechen schlimme Zeiten an, als 1476 König Ferdinand II. von Aragon und Königin Isabella von Kastilien ihren triumphalen Sieg über die Portugiesen bei Toro feiern. Das ehrgeizige Königspaar ist entschlossen, alles für die Einheit und den Aufschwung Spaniens zu tun und die römischkatholische Kirche samt der Inquisition zu einem Instrument ihrer Politik zu machen. Juden in hohen Positionen müssen entweder zum Christentum übertreten, oder ihr Hab und Gut und sogar ihr Leben geraten in Gefahr. Don David, der seinem mosaischen Glauben treu bleibt, verliert sein Land an die Krone. Um weiteren Verfolgungen und Erniedrigungen zu entgehen, zieht er mit Orovida nach Villafranca auf ein Weingut. Als er dort auf mysteriöse Weise zu Tode kommt, steht Juphré, der Corregidor der Stadt, Orovida mit Rat und Tat zur Seite. Doch sollte die aufkeimende Liebe der beiden - die heimliche, verbotene Liebe zwischen einer Jüdin und einem Christen - entdeckt werden, droht Orovida der Scheiterhaufen.
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