Schon mit zweiundzwanzig Jahren hatte Herman Bang (1857 bis 1912) bekannt: >Man wird Dichter, nicht weil man über seiner Zeit steht, sondern weil man ihr völliger, lebendiger Ausdruck ist, weil man mit ihr gelitten hat, mit ihr gekämpft und sie verstandenhat.‹ Diesem Grundsatz ist Bang sein Leben lang treu geblieben. Er, der als Schauspieler begann, in Berlin und Prag. besonders aber in Paris als Feuilletonist und Regisseur wirkte und, weltberühmt, auf einer Vortragsreise durch die USA im Schnellzug starb, gilt als der Darsteller der von der robusten Gesellschaft übersehenen, beiseite gedrückten oder verachteten 1exzentrischent und istillens Existenzen, der Zwischentone, der halb ausgesprochenen Regungen, als der Meister des dänischen Impressionismus.
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