Daseinsfreud ohne Selbsttäuschung, Sorge um die Umwelt als unsere einzige Zukunft, Besonnenheit, Klarheit, Verständlichkeit in der Darstellung komplexer Materien: dies sind die Charakteristiken der neuen Buches von J.R. von Salis.
Weite kulturhistorische Perspektiven ("Rückbesinnung im Atomzeitalter", "Fin de Siècle") verbinden sich mit Nächstem ("Ein Wintermärchen", "Drohung über dem Hüggeland") zu befreiender Erkenntnis.
INNEN UND AUSSEN ist immer auch ein kritisches Buch, das Gefahren unserer Gesellschaft aufzeigt ("Der Weg zur Unfreiheit") und mit einer Humanität jenseits tagespolitischer Meinungen und Hysterien konfrontiert ("Das Bedürfnis nach Humanität").
Historische Konstanten ("Zum Verständnis Russlands", "Revolution und Kontinuität"), aber auch historische Analogien interessieren den Welthistoriker; und wieder wundert er sich - in der "Ära Mitterand", in Gesprächen mit Adenauer und Helmut Schmidt - den Brudernationen Frankreich und Deutschland zu.
Und aus persönlichster Erfahrung spricht der alte Mann zu uns ("Innen und Aussen", "Die Lebenden und die Toten") über Grundfragen der Existenz. Ein Hellwacher und Neugieriger, ein Skeptiker, der die Hoffnung nicht verloren hat, mahnt uns, offen zu sein, zu handeln und zu helfen auch ohne Gewähr eines Erfolges.
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