Der Island-Falke, den sie auf ihre Maschine malten, hatte nicht nur symbolische Bedeutung: Das Geschwader 51 “Mölders” brachte die meisten Ritterkreuzträger der Jagdwaffe hervor. Neben überragenden Erfolgen im Luftkampf und wirkungsvollen Erdkampf-Einsätzen verzeichnete die Einheit mit über 600 gefallenen Flugzeugführern jedoch auch schwere Verluste. Diese Chronik dokumentiert mit dramatischen Einsatzberichten und seltenen Fotos ihren Weg von den Anfängen bis zum Ende in der Reichsverteidigung 1945. Da weder Kriegstagebücher noch Einsatzbefehle erhalten blieben, stützen sich die Verfasser vor allem auf die Materialsammlungen der ehemaligen Kommodore und Befragungen von Überlebenden. Ein besonderes Kapitel widmeten sie dem Jagdgeschwader 74 der Bundesluftwaffe, dem 1973 der Traditionsname “Mölders” verliehen wurde.
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