Madrapour: verheißungsvolles Ziel der Insassen einer in Paris startenden Chartermaschine. Der englische Sprachforscher, die amerikanische Millionärswitwe, der französische Holzimporteur, ein deutscher Homosexueller, der CIA Agent setzen größte Hoffnungen auf diese Reise. Aber nie mand weiß Genaues über das zu Indien gehörende, an China grenzende Madrapour, das nach einem Guerillakrieg seine Unabhängigkeit proklamierte Mysterios wie schon der Beginn des Fluges ist sein ganzer Verlauf, den Dr. Sergius synchron zum Geschehen aufzeichnet. Bei einer Entführung mit Geiseldrama spielen weder politische Beweggründe noch Lösegelder eine Rolle. Die Luftpiraten sind der gleichen unbekannten Kraft unter worfen, in deren Hand das Schicksal der fünfzehn Passagiere liegt, die sich vor erregende Situationen der Bewährung gestellt sehen. Aber selbst als die Existenz des Reiseziels immer fragwürdiger geworden ist, klammern sie sich an die schäbigen und kleinlichen Dinge ihres Lebens. Eitelkeit, Arroganz, Dummheit, Habgier, Selbsttäuschung beherrschen ihr Fühlen und Denken. Nur die Liebe des Erzählers zur Stewardess erscheint wie eine Insel der Menschlichkeit.
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