Guy de Maupassant - Novellen
Herausgegeben und neu übersetzt von Christel Gersch
- I Novellen 1875-1881
- II Novellen 1882
- III Novellen 1883
- IV Novellen 1884
- V Novellen 1885-1886
- VI Novellen 1887-1891
Inhalt (II Novellen 1882):
Ein Réveillon (Un réveillon)
Der Kuchen (Le Gâteau)
Das Scheit (La Bûche)
Liebesworte (Mots d'amour)
Marroca
Der Schäfersprung (Le Saut du berger)
Das Bett (Le Lit)
Mademoiselle Fifi
Der Blinde (L'Aveugle)
Magnetismus (Magnétisme)
Der Lummenfels (La Roche aux guillemots)
Ein Sohn (Un fils)
Auf Reisen (En voyage)
Ein korsischer Bandit (Un bandit corse)
Begegnung (Rencontre)
Totenwache (La Veillée)
Wahre Geschichte (Histoire vraie)
Der Einbrecher (Le Voleur)
Bekenntnisse einer Frau (Confessions d'une femme)
Mondschein (Clair de lune)
Ein Hahn hat gekräht (Un coq chanta)
Das Kind (L'Enfant)
Der Riegel (Le Verrou)
Normannischer Spaß (Farce normande)
Mein Onkel Sosthène (Mon oncle Sostbène)
Eine Leidenschaft (Une passion)
Wahnsinnig? (Fou?)
Eine Witwe (Une veuve)
Rost (La Rouille)
Die Stuhlflechterin (La Rempailleuse)
Elternmord (Un parricide)
Eine List (Une ruse)
Ein Greis (Un vieux)
Pierrot
Ein Normanne (Un Normand)
Versöhnung (Le Pardon)
Die Reliquie (La Relique)
Mondschein (Clair de lune)
Angst (La Peur)
Auf dem Land (Aux champs)
Eine Million (Un million)
Das Testament (Le Testament)
Der Wolf (Le Loup)
Menuett (Menuet)
Morin das Schwein (Ce cochon de Morin)
Madame Baptiste
Meine Frau (Ma femme)
Die schwachsinnige Frau (La Folle)
Taschenspielerei (Rouerie)
Die Sage vom Mont Saint-Michel (La Légende du mont Saint-Michel)
Yveline Samoris
Weihnachtsgeschichte (Conte de Noël)
Weihnacht (Nuit de Noël)
Anmerkungen
Diese sechsbändige Ausgabe bringt die rund dreihundert Novellen, die Maupassant geschrieben hat. Die reichliche Hälfte davon wird dem Publikum neu sein. Die Texte erscheinen in ihrer zeitlichen Folge, nach den Daten der erstmaligen Veröffentlichung zwischen 1875 und 1891. So betritt der Leser, unbeengt durch Auswahl oder stoffliche Ordnung, das weite Feld der ständig wechselnden Gestalten und Lebenssphären, der vielen Themen, die den Autor zeitweilig oder immer aufs neue beunruhigt haben. Neben weltberühmten Novellen stehen andere kaum minder gute oder auch leichtgewichtige, die aber in der herben Gesamtschau einer Zeit, des menschlichen Seins überhaupt, ihren Wert haben. Die Legende, daß Maupassant mit »Fettklößchen« gleich als vollendeter Meister, wie ein Meteor in der Literatur aufgetaucht sei, wird durch einige frühe Texte weniger angefochten denn als solche bestätigt. Die Sprache Maupassants ist härter, lakonischer, als man sie bisher verdeutscht kannte; dies sucht die neue Übersetzung wiederzugeben.
Ch. G.
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