Die Rockmusikszene der DDR schien mit dem Ende des Staates vor dem Kollaps zu stehen. Das Publikum blieb weg, und zahlreiche Band lösten sich auf. Doch wenige Jahre später verkauften sich die Aufnahmen aus der DDR wieder, und die Veranstaltungssäle füllten sich, wenn Rockbands mit DDR-Vergangenheit auftraten.
Tom Koltermann spürt den Niedergang und der folgenden Renaissance des DDR-Rock nach. Auf der Grundlage von Medienberichten, Unterlagen der SED und der Staatssicherheit sowie der Treuhandanstalt, Aufzeichungen der Musik- und Jugendforschung der DDR, Branchenmagazinen, Beständen des Rundfunkarchivs und von Sendern wie dem MDR sowie Interviews mit Akteuren der Musikwirtschaft rekonstruiert Koltermann das lange Fortleben des DDR-Rocks.
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