Rot ist der Schnee im Februar 1943 im Orelbogen, ehe das Tauwetter einsetzt; rot ist der Schnee zur Jahreswende 1943/44, als die Schlacht um Shitomir zu Ende geht. In diesem Zeitraum, während der großen Sommeroffensive der Roten Armee, wird das Schicksal der 6. Batterie einer Artillerie-Abteilung besiegelt: Sie wird - wie fast alle Fronteinheiten der
Heeresgruppe Mitte - zerschlagen und aufgerieben. Das Jahr der großen Wende ist auch das Jahr der Entscheidung im Leben des Oberleutnants Fritz Helgert, Chef der 6. Batterie. Als fanatischer Berufsoffizier glaubt er, seine vaterländische Pflicht zu erfüllen. Da wird er in eine Privatranküne verwickelt und muß ein Ehrenverfahren über sich ergehen lassen. Hat ein Offizier seine Ehre verloren, weil er Gerechtigkeit sucht und ein korruptes Gericht sie ihm verweigert? Schicht um Schicht wird ein verbrecherisches System aufgedeckt, das keine Ehre, keine Moral und keine Menschlichkeit kennt. Dramatische Situationen, lebendige Menschengestaltung und wahrheitsgetreue Schilderungen der Schlachten im
Raum von Kursk, Jelnja und Kiew - Shitomir geben ein aufrütteln- des Bild vom Krieg an der Ostfront.
Der erfolgreiche Roman erschien in der Sowjetunion, der ČSSR, in Polen, Ungarn, Jugoslawien, Österreich, Italien und der BRD.
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