Punk-Lexikon - Buch
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Das Punk-Lexikon dokumentiert ein Genre, das sich im Verlauf von rund 25 Jahren vom hemmungslosen Dilettantismus zu einem belebenden und vielseitigen Element entwickelte. Die rüden Tage der Sex Pistols, Buzzcocks, Vibrators, Damned, Clash, Ramones, Dead Kennedys, Stiff Little Fingers, Butthole Surfers und Lurkers haben den Boden bereitet für Zwischentöne von Proto-Punk, No Wave, Oi über Punk-Pop, Ska-Punk bis zum Hardcore, Post- und Surf-Punk. Man unterscheidet zwischen British Punk und American Punk Rock und ruft mit schoner Regelmaßigkeit Punk-Revivals aus. Punk-Bands wirkten stilbildend. Ohne Bauhaus und Cure wäre der Gothic-Rock kaum vorstellbar und ohne Supergrass der Britpop nur halb so spannend. Die Zentren des Punks und damit seine Entwicklung haben sich im Lauf der Zeit in die Vereinigten Staaten verlagert. Statt in grauen englischen Industriestadten und der Metropole London bluht und gedeiht Punk heute vor allem in Florida, Kalifornien oder New York City. Punk ist gesellschaftsfähig geworden. Das mag im Jahr 2001 seinen Vätern und Pionieren von einst zwar spanisch vorkommen, erfreut aber u. a. Offspring, Smash Youth, Green Day, Fastball und Blink-182 angesichts prachtiger Charts-Plazierungen. Die Überarbeitung des Punk-Lexikon faßt rund 800 alte und neue Punkbands zusammen, erlautert die wichtigsten Stilrichtungen und empfiehlt Literatur, die die Punkgeschichte in ihrer Entwicklung komplex darstellt. Das Punk-Lexikon schließt somit eine Lücke im großen lexikalischen Pop-Angebot.