Cover von Tigris
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Buch
Originaltitel
Originalsprache
nicht angegeben
Erstveröffentlichung
1979
Band (Reihe)
-
Typ
Buch
Genre
Biographische Literatur: Erlebnisbericht, Tagebuch
Auflage
Sprache
Deutsch
Übersetzt von
Wolfgang Rhiel
Jahr
1985
Seitenanzahl
272
ISBN
-
EAN
-
Ausgabe
Broschiert
Auflage
3
Inhalt/Klappentext

Wo die Flüsse Euphrat und Tigris sich im Süden des Irak
zum Schatt-el-Arab vereinigen, lag uralten Legenden zu-
folge der biblische Garten Eden. Hier entstand, aus einem Berg
von Schilf geschnürt und gebündelt, im Herbst des Jahres 1977
die »Tigris«, Thor Heyerdahls jüngstes Forschungsschiff. Im
November trat der norwegische Wissenschaftler, von einer elf-
köpfigen internationalen Mannschaft begleitet, eine Reise an,
die durch den Persischen Golf zum Indusdelta und über den
Indischen Ozean zur afrikanischen Küste führte. Fünf Monate
nach Beginn der Fahrt, in deren Verlauf 6800 Kilomlter zu-
rückgelegt wurden, ging die »Tigris« vor dem Hafen von Dji-
bouti in Flammen auf. Mit dieser Aktion protestierte die Besat-
zung gegen die politischen und militärischen Spannungen in
jenem geographischen Raum, die den Abbruch der Expedition
verursachten, und rief - in einem Telegramm an die UNO -
die Völker der Welt zu friedlicher Zusammenarbeit auf, wie sie
auch von den Männern auf der »Tigris« demonstriert worden
war.
Trotz des tragischen Endes, das die »Tigris« fand, hatte die Ex-
pedition ihr wissenschaftliches Ziel erreicht. Thor Heyerdahl
wollte den praktischen Nachweis führen, daß ein aus Berdi -
der im Zweistromland wachsenden Schilfart - konstruiertes
Schiff monatelang schwimmfähig bleibt, navigiert werden kann
und selbst gewaltige Meeresstürme zu überstehen vermag.
Nach seiner Auffassung, die sich auf langiährige Forschungen
stützt, benutzten Kaufleute aus dem alten Sumer Schilfboote
dieses Typs, um zu den legendären Ländern Dilmun (heute
Bahrein), Magan (heute Oman) und Meluhha im Industal zu
reisen. Und wenn zwischen diesen ältesten Hochkulturen der
Alten Welt ständige Verbindung bestehen konnte, dann so
schlußfolgert Thor Heyerdahl - stellt sich die Frage nach
einem gemeinsamen Ursprung.

Bemerkungen

1. Auflage Bruschur