Cover von Brief an Lord Liszt
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Buch
Originaltitel
Originalsprache
Deutsch
Erstveröffentlichung
1982
Band (Reihe)
-
Typ
Buch
Genre
Belletristik: Roman
Auflage
Sprache
Deutsch
Verlag
Verlagsreihe
Jahr
1984
Seitenanzahl
151
ISBN
-
EAN
-
Ausgabe
Gebundene Ausgabe (Pappe)
Auflage
Erstauflage
Inhalt/Klappentext

Franz Horn kennt der aufmerksame Walser-Leser schon aus „Jenseits der Liebe“. Die „Dummheit mit den Tabletten“ liegt nun Jahre zurück. Horn ist längst zufrieden mit sich. Zufriedener konnte man gar nicht sein, obwohl ihn einiges beschäftigt. Dr. Liszt, Kollege und Konkurrent, zum Beispiel, mit dem er vor kurzem wieder so einen peinlichen Auftritt hatte. Könnte ein richtiger Brief an diesen unnahbaren „Lord“ Liszt nicht alles klären und die ewigen Mißverständnisse wegräumen? Eine ganze Nacht schreibt Horn an seinen Freund-Feind und entwickelt dabei seine „Gesellschaftsphysik“, die er dem fünfzehnjährigen Angestelltendasein in Arthur Thieles Firma verdankt: „Der Unternehmer braucht  Erfolge; Mißerfolge müssen die Mitarbeiter übernehmen. - Wer jemanden unter sich erträgt, erträgt auch jemanden über sich. - Zwischen Konkurrenten ist Freundschaft nicht möglich. - Zwischen Chef und Abhängigen gibt es menschliche Kontakte nur zum Schein. - Der Mißerfolg seines Konkurrenten ist der Erfolg des Erfolglosen." Horn hat sein Dilemma schreibend erkannt, das macht ihn verzweifelt optimistisch. So verloren wie er ist, kann er sich gar nicht fühlen, denkt er, und das ist denn doch ein ziemlich unsicherer Grund für Zufriedenheit.