Die Heimkehr der Möwe - Buch

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Qualend langsam verrinnen die Sekunden. Die Kälte des unterirdischen Ganges dringt Pavel bis ins Herz. Etwas Furchteinfloßendes, Bedrohliches geht von dem nur wenige Meter vor seinen Füßen geräuschlos vorbeigleitenden Lichtkegel aus. Was sucht der Unbekannte hier in der Finsternis? Hinter ihm herschleichend, gewahrt Pavel plötzlich, daß der grelle Lichtkegel eine Steinwand emporklettert. Einen Atemzug lang taucht die Hand des Unbekannten in dem hellen Kreis auf, dann erlischt das Licht ...
Pavel wartet, doch die Stille bleibt ebenso drückend wie zuvor. Vorsichtig tastet er weiter, da ... seine vorgestreckte Linke stößt gegen kahlen Stein. Schnell läßt er die Lampe aufleuchten. Der Unbekannte ist verschwunden. Mühselig arbeitet sich Pavel aus dem verliesartigen Kellergewölbe wieder ans Tageslicht empor. Wenn er nur das Gesicht des Unbekannten gesehen hätte! Doch es dauert noch lange, bis er den Schleier um das Treiben des geheimnisvollen Fremden in dem unterirdischen Gang gelüftet hat.
Merkwürdige Dinge geschehen im Konstanza des Jahres 1944: Ein faschistischer Geleitzug gerät in ein Minenfeld und wird versenkt, Marinedepots fliegen in die Luft, und mitten in
einem Luftangriff versagen die Scheinwerfer der Fliegerabwehr. Hat Pavel, dieser tapfere rumänische Bursche, seine Hande im Spiel?