Cover von Hinter den schwarzen Wäldern
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Buch
Originalsprache
Deutsch
Erstveröffentlichung
1951
Band (Reihe)
-
Typ
Buch
Genre
Biographische Literatur: Biographischer Roman
Auflage
Sprache
Deutsch
Jahr
1959
Seitenanzahl
374
ISBN
-
EAN
-
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Auflage
5
Inhalt/Klappentext

Im östlichen Grenzgebiet des Wilhelminischen Reiches wird um die Jahrhundertwende der Erzähler dieser „Geschichte einer Kindheit" als 5. Kind eines armen Kleinbauern geboren. Sein Vater, der rote Peter, ist zum Alkoholiker geworden. Das Trinken wird ihm zur Illusion einer Flucht „ins bessere Leben". Die Sorge um den Lebensunterhalt seiner zahlreichen Familie und die Angst vor dem Morgen lassen ihn seine Familie tyrannisieren. Die Mutter setzt alle Hoffnungen auf eine Veränderung ihrer Lage in den christlichen Glauben, rackert sich aber unermüdlich ab, um die Familie zusammenzuhalten und zu ernähren.
Not und Hunger jagen die Kinder aus dem Hause, kaum daß sie mit ihren kleinen Händen Brot verdienen können. Auch der junge Theo teilt das Schicksal seiner Geschwister. Liebe und Fürsorge hat er zu Hause kaum kennengelernt. Nun erlebt er beim Bauern die Schwere des Kampfes um die Existenz. Die Ungerechtigkeit seines Daseins läßt ihn spontan aufbegehren. Er glaubt, in den Braunkohlengruben bei Merseburg ein besseres Auskommen zu finden und verläßt als Sechzehnjähriger die „schwarzen Wälder" seiner Kindheit. Noch weiß er nicht, daß er lediglich vom Sklavenleben eines Landarbeiters zu dem des Industrieproletariers gewechselt hat. Der autobiografische Roman „Hinter den schwarzen Wäldern" ist ein ungewöhnlich poetisch-realistisches Buch.