Ich, der Robot - Buch
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Die hier publizierte Zusammenstellung von Roboter-Erzählungen erschien erstmals in der Ausgabe Isaac Asimov: I, Robot. Gnome Press, New York 1950.
Die deutschsprachige Übersetzung stammt von Otto Schrag und erschien als Isaac Asimov: Ich, der Robot. Karl Rauch Verlag, Düsseldorf 1952.
Die separaten Erstveröffentlichungen der Erzählungen erfolgten in folgenden Science-fiction-Magazinen der USA:
Einführung (INTRODUCTION). Keine Magazinpublikation
Robbie (ROBBIE). Unter dem Titel STRANGE PLAYFELLOW in Super Science Stories, Sept. 1940.
Runaround (RUNAROUND). In Astounding Science Fiction, März 1942
Vernunft (REASON). In Astounding Science Fiction, April 1941
Erst den Hasen fangen! (CATCH THAT RABBIT). In Astounding Science Fiction, Febr. 1944
Ein Lügner (LIAR!). In Astounding Science Fiction, Mai 1941Kleiner verlorener Robot (LITTLE LOST ROBOT). In Astounding Science Fiction, März 1947
Flucht (ESCAPE!). Unter dem Titel PARADOXICAL ESCAPE in Astounding Science Fiction, Aug. 1945
Beweismaterial (EVIDENCE). In Astounding Science Fiction, Sept. 1946
Der unvermeidbare Konflikt (THE EVITABLE CONFLICT). In Astounding Science Fiction, Juni 1950.
Dieses Buch ist Dr. Susan Kelvin gewidmet, der weltbekannten Robotpsychologin. Und der Verlag freut sich, mitteilen zu können, daß sich damit tatsächlich eine Weltpremiere ereignet: Zum ersten Mal in der Geschichte konnte ein Buch einer großen Persönlichkeit zu ihrem Geburtstage gewidmet werden. Das ist durchaus wörtlich zu nehmen: zum Tage ihrer Geburt. Susan Kelvin wird im Jahre 1982 geboren werden! Wir alle erwarten mit Spannung dieses bedeutende Ereignis, das einst als Meilenstein in der Geschichte der Robotischen Wissenschaften bezeichnet werden wird. Die Kunde von der unmittelbar bevorstehenden Geburt der Frau, die das Seelenleben eines Roboters besser verstehen wird als ihr eigenes, verdanken wir dem großen Geschichtsforscher auf dem Gebiet der Robotik, Isaac Asimov.
„Falls der Mensch das Recht hat, einem Robot jeden Befehl zu erteilen, der ein Zuschadenkommen des Menschen nicht einschließt, dann sollte der Mensch den Anstand besitzen, einem Robot keinen Befehl zu erteilen, bei dem ein Robot zu Schaden kommen könnte, es sei denn, die Sicherheit des Menschen verlangt es Große Macht zieht große Verantwortlichkeit nach sich. Wenn der Mensch den Robot hilflos an drei für ihn unübertretbare Gesetze bindet, um sich selbst zu schützen, so sollte auch der Mensch an Gesetze gebunden werden, die zum Schutz des Robots dienen. Ist das etwa zuviel verlangt?“
Isaac Asimov „Der Zweihundertjährige“
Asimovs Gesetze der Robotik:
1. Ein Robot darf kein menschliches Wesen verletzen oder durch Untätigkeit gestatten, daß einem menschlichen Wesen Schaden zugefügt wird.
2. Ein Robot muß den ihm von einem Menschen gegebenen Befehlen gehorchen, es sei denn, ein solcher Befehl würde mit Regel 1 kollidieren.
3. Ein Robot muß seine Existenz beschützen, solange dieser Schutz nicht mit Regel 1 oder 2 kollidiert.