Ivanhoe - Buch

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Die Richter warten nun schon zwei Stunden in den Schranken auf das Erscheinen eines Ritters, der für die Unschuld des Mädchens Rebecca kämpfen würde. Die Zuschauer lauben, daß niemand für eine Jüdin, die der Zauberei beschuldigt ist, eintreten wolle. In diesem Augenblick jedoch wird ein Ritter sichtbar, der sein Pferd, das vor Erschöpfung taumelt, zur Eile anspornt. Auf die Aufforderung des Herolds, der ihn nach Rang, Namen und Absicht fragt, antwortet der fremde Ritter, daß er Ivanhoe sei und den Verräter und Mörder Brian de Bois-Guilbert herausfordern wolle. Die Trompeten ertönen, und die Ritter sprengen in vollem Lauf gegeneinander. Ivanhoes müdes Roß stürzt mit seinem nicht weniger erschöpften Reiter vor der wohlgezielten Lanze und dem starken Roß des Templers zu Boden. Doch zum Erstaunen aller Zuschauer wankt auch der Ordensritter und fällt aus dem Sattel. Ivanhoe befreit sich von seinem gestürzten Pferd, eilt zu seinem Gegner und setzt ihm die Spitze seines Schwertes an die Kehle. - Da sprengt, gefolgt von einer riesi-
gen Schar Bewaffneter, der „Schwarze Ritter“ in die Schranken. Gilt Rebeccas Unschuld nun als erwiesen? Und wer ist dieser geheimnisvolle „Schwarze Ritter“, der immer da erscheint, wo für die Gerechtigkeit gekämpft wird?
Für die deutsche Übersetzung
Verlag Rütten & Loening, Berlin
Christine Hoeppener
Für die Illustrationen Verlag
Neues Leben, Berlin 1965