Cover von Papillon
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Buch
Originaltitel
Originalsprache
Französisch
Erstveröffentlichung
1969
Band (Reihe)
-
Typ
Buch
Genre
Belletristik: Roman, Allgemein
Auflage
Titel
Sprache
Deutsch
Übersetzt von
Erika Ziha / Ruth von Mayenburg
Jahr
1971
Seitenanzahl
605
ISBN
-
EAN
-
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Auflage
Unbekannt
Weitere Angaben

Buch-Nr. 5215´1250

Vorwort von Jean-Pierre Castelnau

Nachwort von Jean-Francois Revel

Lizenzausgabe

Printed in Germany

Inhalt/Klappentext

>>Thriller des Jahrzehnts<< hat man dieses Buch genannt. >>Papillon<<: ein Buch der Abenteuer, ein atemberaubender Bericht von der Hölle des Bagnos, ein ungewöhnliches Leben voll ungebrochener Vitalität. 

Wer ist Papillon<<? Die Tätowierung auf seiner Brust gibt ihm den Namen: ein großer blauer Schmetterling. Ein kleiner Gauner vom Montmartre, den man wegen Mord verurteilt und auf Lebenszeit in die Sträflingshölle von Cayenne schickt. Aber er denkt an Rache. Denkt an Flucht. Schon 43 Tage nach der Ankunft in Cayenne bricht er aus. Auf einem primitiven Boot fährt er mit zwei Kameraden wochenlang durch die stürmische See, über Trinidad nach Kolumbien, wird geschnappt. Schon nach kurzer Zeit wagt er mit einem Schmuggler einen neuen Ausbruch, haust bei perlenfischenden Indianern und genießt dort sechs Monate lang mit den braunhäutigen Schwestern Lali und Zoraima die Freuden der Liebe, reist weiter, wird verraten und ausgeliefert. Aber selbst zwei volle Jahre schwerster Einzelhaft mit Sprechverbot in einem finsteren Käfig können ihn nicht unterkriegen. Wieder und wieder versucht er auszubrechen, im ganzen zehnmal, bis ihm nach dreizehn Jahren die endgültige Flucht gelingt, über Britisch-Guayana nach Venezuela, wo er heute als angesehener Bürger und Familienvater lebt. Und uns in diesem Buch sein Leben erzählt. 

>>Dieses Meisterwerk der gesprochenen Literatur ist ein Bericht von schieren Greueln von Foltern, von Morden aus Sadismus, aus Habgier, aus Rache, von Erfahrungen äußerster Gemeinheit und äußerster Großmut, von Vitalität, Schlauheit, Unerbittlichkeit und Freundestreue Dahinter steht das Urbild des vom Schicksal Geschlagenen und doch Unverzagten, des leid- und listerprobten Odysseus.<< Neue Zürcher Zeitung 

>>Was an Charrières Buch fasziniert, ist die Unmittelbarkeit des Tones, die Fülle der Details eine Fülle von zugleich glaubhaftem und unglaublichem Geschehen, mit so viel Temperament, Intensität und Spannung erzählt, daß der Leser, auch der literarisch anspruchsvolle, sich vom Bericht dieses begnadeten Autobiographen nicht mehr lösen kann.<< Die Zeit