Der Wolsmantel - Buch
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»Am 2. Februar 1979 betrat ich zum erstenmal amerikanischen Boden, kam aus dem John F. Kennedy-Airport New York - und verlor meine Existenzangst. Als ich, etwas später an jenem Tag, über eine Brücke hinein nach Manhattan fuhr, sagte ich mir: ›Jener Roman muß in Er-Form geschrieben werden ... er wird um 1930 herum in Wien beginnen, soll sich sodann um den ganzen Erdball fressen und um 1946 herum in Wien wieder enden. Und: du müßtest den Mut haben, so konventionell wie nur möglich zu erzählen - denn das, was da in dir wartet, ist alles andere als traditionell ... ‹ In mir wartete seit Jahren ein Wachtraum von dem, was ein Mensch sei.
Im Sommer 1979, zurück in Frankfurt, machte ich mich an die Arbeit. Im Sommer 1982 beendete ich den Roman.«
Aus einem Brief von Ernst Herhaus an den Verlag
In diesem großartigen Zeitgemälde ist es dem Autor gelungen, seine Figuren durch eine einfache poetische Sprache lebendig werden zu lassen, als Zeugen menschlicher Würde in einer infernalischen Zeit.