Die Irrungen des Dr. Stefan T. - Buch
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„Die Irrungen des Dr. Stefan T."
Der junge Arzt Stefan T. kehrt während der Zeit der deutschen Besetzung Polens während des Zweiten Weltkriegs in seinen Geburtsort zurück und nimmt seine Tätigkeit in einer nahegelegenen Anstalt für Geisteskranke auf. Im Verlauf des Buches schließt er Bekanntschaft mit der Belegschaft der Anstalt sowie einzelnen Insassen. Teils detailliert geschildert werden die gängigen Behandlungsmethoden in der Psychiatrie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, insbesondere Medikation und Gehirnoperationen.
Im Verlauf der Erzählung trifft T. auf mutmaßliche Angehörige des Widerstands gegen die Deutschen. Erste Gerüchte um Ermordungen Geisteskranker durch die Nazis kommen auf und führen zu Diskussionen unter dem Personal. Schließlich trifft die SS ein und erschießt alle Insassen der Anstalt. Die Versuche weniger Ärzte, zumindest einige der Insassen zu verstecken, scheitern. T. kann fliehen; ein künftiger Anschluss an den Widerstand gegen die deutschen Besetzer wird angedeutet.
(C) für die deutschsprachige Ausgabe Verlag Volk und Welt, Berlin 1959