Bis auf den Grund des Ozeans - Buch
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Autor
Buch
Originaltitel
Originalsprache
Englisch (Amerikanisch)
Erstveröffentlichung
1997
Band (Reihe)
-
Typ
Buch
Genre
Biographische Literatur: Autobiographie
Auflage
Sprache
Deutsch
Übersetzt von
-
Verlag
Jahr
1998
Seitenanzahl
224
ISBN
-
EAN
-
Ausgabe
Pappe
Auflage
Unbekannt
Inhalt/Klappentext
Am 8. November 1963 heiratete Julia zum zweiten Mal. Ihr Mann war der italienischstämmige George Tavalaro, ein Golflehrer, der in ihrer Nachbarschaft in Inwood aufgewachsen war. Julia und George Tavalaro hatten eine gemeinsame Tochter, Judy (* 26. Mai 1965 in Far Rockaway).
Am 6. August 1966 erlitt Julia Tavalaro in ihrem Haus in Inwood einen Schlaganfall, der ihre linke Körperseite lähmte. Sie wurde ins Krankenhaus gebracht, wo sie fünf Tage später einen weiteren Schlaganfall erlitt. Dieser lähmte nun auch ihre rechte Körperhälfte. Da sie nicht mehr sprechen und nur noch ihren Kopf bewegen konnte, hielt man sie für komatös. Sie kam ins Goldwater Memorial Hospital auf Roosevelt Island, wo sie sechs Jahre lang kaum wie ein Mensch behandelt wurde. Pflegerinnen bezeichneten sie unter anderem als "Gemüse". Es gelang ihr nicht, sich bemerkbar zu machen. Ihre Schwester Joan und ihre Mutter waren zwar sicher, dass Julia Tavalaro in der Lage war, ihre Umgebung wahrzunehmen und zu denken, aber das Personal ließ sich nicht von ihnen überzeugen. Während dieser Zeit erlitt sie mehrere Lungenentzündungen und war nach Einschätzung der Ärzte mehrmals dem Tod sehr nahe.
Der Wendepunkt in Julia Tavalaros Leben war der Besuch der Sprachtherapeutin Arlene Kraat 1973. Diese stellte ihr einfache Fragen, auf die Tavalaro durch Augenbewegung antworten konnte. Daraufhin besserte sich ihre Situation. Kraat hatte bewiesen, dass Tavalaro durchaus noch in der Lage war zu denken und zu kommunizieren. Sie wurde wieder wie ein Mensch behandelt und unter anderem von Kraat, der Beschäftigungstherapeutin Joyce Sabari und einem Psychologen betreut. In den folgenden Jahren erhielt sie unter anderem einen Rollstuhl, den sie selbst mittels eines Schalters steuern konnte, und ein spezielles Schreibgerät.
Ab 1987 nahm Tavalaro an Schreibkursen teil, die von der von Jean Kennedy Smith begründeten Organisation Very Special Arts organisiert wurden. Leiterin der ersten Kurse war die Schriftstellerin Sharon Olds. 1991 lernte sie durch einen dieser Kurse Richard Tayson kennen, der sie beim Schreiben ihrer Autobiografie unterstützte. Durch den Erfolg des Buches konnte sie das Krankenhaus 1998 verlassen und in eine Pflegeeinrichtung für Behinderte ziehen, wo sie die letzten Jahre ihres Lebens relativ selbstständig leben konnte.
Am 6. August 1966 erlitt Julia Tavalaro in ihrem Haus in Inwood einen Schlaganfall, der ihre linke Körperseite lähmte. Sie wurde ins Krankenhaus gebracht, wo sie fünf Tage später einen weiteren Schlaganfall erlitt. Dieser lähmte nun auch ihre rechte Körperhälfte. Da sie nicht mehr sprechen und nur noch ihren Kopf bewegen konnte, hielt man sie für komatös. Sie kam ins Goldwater Memorial Hospital auf Roosevelt Island, wo sie sechs Jahre lang kaum wie ein Mensch behandelt wurde. Pflegerinnen bezeichneten sie unter anderem als "Gemüse". Es gelang ihr nicht, sich bemerkbar zu machen. Ihre Schwester Joan und ihre Mutter waren zwar sicher, dass Julia Tavalaro in der Lage war, ihre Umgebung wahrzunehmen und zu denken, aber das Personal ließ sich nicht von ihnen überzeugen. Während dieser Zeit erlitt sie mehrere Lungenentzündungen und war nach Einschätzung der Ärzte mehrmals dem Tod sehr nahe.
Der Wendepunkt in Julia Tavalaros Leben war der Besuch der Sprachtherapeutin Arlene Kraat 1973. Diese stellte ihr einfache Fragen, auf die Tavalaro durch Augenbewegung antworten konnte. Daraufhin besserte sich ihre Situation. Kraat hatte bewiesen, dass Tavalaro durchaus noch in der Lage war zu denken und zu kommunizieren. Sie wurde wieder wie ein Mensch behandelt und unter anderem von Kraat, der Beschäftigungstherapeutin Joyce Sabari und einem Psychologen betreut. In den folgenden Jahren erhielt sie unter anderem einen Rollstuhl, den sie selbst mittels eines Schalters steuern konnte, und ein spezielles Schreibgerät.
Ab 1987 nahm Tavalaro an Schreibkursen teil, die von der von Jean Kennedy Smith begründeten Organisation Very Special Arts organisiert wurden. Leiterin der ersten Kurse war die Schriftstellerin Sharon Olds. 1991 lernte sie durch einen dieser Kurse Richard Tayson kennen, der sie beim Schreiben ihrer Autobiografie unterstützte. Durch den Erfolg des Buches konnte sie das Krankenhaus 1998 verlassen und in eine Pflegeeinrichtung für Behinderte ziehen, wo sie die letzten Jahre ihres Lebens relativ selbstständig leben konnte.