Der Kapuzinermönch - Buch
Rezensionen
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Autor
Buch
Originaltitel
Originalsprache
Deutsch
Erstveröffentlichung
1996
Band (Reihe)
-
Typ
Buch
Genre
Belletristik: Historischer Roman
Auflage
Titel
Sprache
Deutsch
Verlag
Jahr
Unbekannt
Seitenanzahl
543
ISBN
3404252969
EAN
9783404252961
Ausgabe
Taschenbuch
Auflage
Unbekannt
Inhalt/Klappentext
Als im Jahre 1525 in Thüringen der Aufstand um den Prediger Thomas Müntzer niedergeschlagen wird, schließen sich einige mutige Rebellen zusammen, um als Gaukler getarnt das Morden und Plündern der Sieger einzudämmen...
»Laßt uns das Papsttum genießen, da Gott es uns verliehen hat.«
Giovanni di Medici, Pabstt Leo X. (1513 bis 1521),genannt der Sonnengott
Der Herbst des Mittelalters zog stürmisch herauf. Die Welt schien auf dem Weg zur Hölle. Dürre herrschte auf den Feldern, schwere Unwetter gingen nieder auf magere Ernten. Immer wieder bebte die Erde, und der Schwarze Tod schwang allenthalben seine Sense. Söldnerheere von Kaisern und Päpsten überzogen Europa mit Krieg und Vernichtung. Blut wurde wie Wasser vergossen, Tränen wie Regen. Es war, als wollten die Engel nun die Schalen des göttlichen Zorns ausleeren. Astrologen erkannten in den Konjunktionen der Planeten, daß die Endzeit gekommen und der Antichrist unter ihnen war. Die Kathedralen verloren an Glanz, die Heilsbotschaft an Trost.
Doch kein Mensch ist dafür geschaffen, auf Dauer ganz ohne Glanz und Trost zu leben. Diesseitige Ausschweifungen milderten die Gottesfurcht der Reichen. Den Armen fraß sich der Hunger in den Bauch. Neue Prediger fanden Gehör, die ihnen allein das Himmelreich verhießen. Doch kein Mensch, schon gar nicht der hungrige, ist dafür geschaffen, auf Dauer ganz von Hoffnung zu leben. Die Ärmsten verloren an Gottvertrauen.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
»Laßt uns das Papsttum genießen, da Gott es uns verliehen hat.«
Giovanni di Medici, Pabstt Leo X. (1513 bis 1521),genannt der Sonnengott
Der Herbst des Mittelalters zog stürmisch herauf. Die Welt schien auf dem Weg zur Hölle. Dürre herrschte auf den Feldern, schwere Unwetter gingen nieder auf magere Ernten. Immer wieder bebte die Erde, und der Schwarze Tod schwang allenthalben seine Sense. Söldnerheere von Kaisern und Päpsten überzogen Europa mit Krieg und Vernichtung. Blut wurde wie Wasser vergossen, Tränen wie Regen. Es war, als wollten die Engel nun die Schalen des göttlichen Zorns ausleeren. Astrologen erkannten in den Konjunktionen der Planeten, daß die Endzeit gekommen und der Antichrist unter ihnen war. Die Kathedralen verloren an Glanz, die Heilsbotschaft an Trost.
Doch kein Mensch ist dafür geschaffen, auf Dauer ganz ohne Glanz und Trost zu leben. Diesseitige Ausschweifungen milderten die Gottesfurcht der Reichen. Den Armen fraß sich der Hunger in den Bauch. Neue Prediger fanden Gehör, die ihnen allein das Himmelreich verhießen. Doch kein Mensch, schon gar nicht der hungrige, ist dafür geschaffen, auf Dauer ganz von Hoffnung zu leben. Die Ärmsten verloren an Gottvertrauen.
»Laßt uns das Papsttum genießen, da Gott es uns verliehen hat.«
Giovanni di Medici, Pabstt Leo X. (1513 bis 1521),genannt der Sonnengott
Der Herbst des Mittelalters zog stürmisch herauf. Die Welt schien auf dem Weg zur Hölle. Dürre herrschte auf den Feldern, schwere Unwetter gingen nieder auf magere Ernten. Immer wieder bebte die Erde, und der Schwarze Tod schwang allenthalben seine Sense. Söldnerheere von Kaisern und Päpsten überzogen Europa mit Krieg und Vernichtung. Blut wurde wie Wasser vergossen, Tränen wie Regen. Es war, als wollten die Engel nun die Schalen des göttlichen Zorns ausleeren. Astrologen erkannten in den Konjunktionen der Planeten, daß die Endzeit gekommen und der Antichrist unter ihnen war. Die Kathedralen verloren an Glanz, die Heilsbotschaft an Trost.
Doch kein Mensch ist dafür geschaffen, auf Dauer ganz ohne Glanz und Trost zu leben. Diesseitige Ausschweifungen milderten die Gottesfurcht der Reichen. Den Armen fraß sich der Hunger in den Bauch. Neue Prediger fanden Gehör, die ihnen allein das Himmelreich verhießen. Doch kein Mensch, schon gar nicht der hungrige, ist dafür geschaffen, auf Dauer ganz von Hoffnung zu leben. Die Ärmsten verloren an Gottvertrauen.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
»Laßt uns das Papsttum genießen, da Gott es uns verliehen hat.«
Giovanni di Medici, Pabstt Leo X. (1513 bis 1521),genannt der Sonnengott
Der Herbst des Mittelalters zog stürmisch herauf. Die Welt schien auf dem Weg zur Hölle. Dürre herrschte auf den Feldern, schwere Unwetter gingen nieder auf magere Ernten. Immer wieder bebte die Erde, und der Schwarze Tod schwang allenthalben seine Sense. Söldnerheere von Kaisern und Päpsten überzogen Europa mit Krieg und Vernichtung. Blut wurde wie Wasser vergossen, Tränen wie Regen. Es war, als wollten die Engel nun die Schalen des göttlichen Zorns ausleeren. Astrologen erkannten in den Konjunktionen der Planeten, daß die Endzeit gekommen und der Antichrist unter ihnen war. Die Kathedralen verloren an Glanz, die Heilsbotschaft an Trost.
Doch kein Mensch ist dafür geschaffen, auf Dauer ganz ohne Glanz und Trost zu leben. Diesseitige Ausschweifungen milderten die Gottesfurcht der Reichen. Den Armen fraß sich der Hunger in den Bauch. Neue Prediger fanden Gehör, die ihnen allein das Himmelreich verhießen. Doch kein Mensch, schon gar nicht der hungrige, ist dafür geschaffen, auf Dauer ganz von Hoffnung zu leben. Die Ärmsten verloren an Gottvertrauen.
Bemerkungen
hist. Roman, Roman, Geschichte, Renaissance, Bauernkrieg