Cover von Der Traum vom Elch
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Buch
Originaltitel
Originalsprache
Deutsch
Erstveröffentlichung
1988
Band (Reihe)
-
Typ
Buch
Genre
Belletristik: Roman
Auflage
Sprache
Deutsch
Verlag
Jahr
1988
Seitenanzahl
270
ISBN
3351011555
EAN
9783351011550
Ausgabe
Taschenbuch
Auflage
Erstauflage
Inhalt/Klappentext

Wie sollte man leben in unserem Land? Herbert Otto erzählt von der Liebe, von Selbstverwirklichung der Persönlichkeit, von Glücksansprüchen. Von Anna und Annette ist da die Rede, „die schön am Leben sind“, aber allein leben - so gut wie allein. Beide geschieden, haben sie ihre Erfahrungen mit Männern, und weil das nicht die besten sind, beschließen sie, die gültigen Regeln aufzuheben. Statt ausgewählt zu werden, wählen sie selber. Und sie haben ihren Spaß und Zeitvertreib dabei. Vielleicht auch die winzige Hoffnung, einen zuverlässigen Partner zu finden. Dieser „leichtschultrigen“ Art im Umgang mit dem starken Geschlecht sind beide auf die Dauer nicht gewachsen. Ihr Programm: die Herrschaft der Weiber wieder erwägen, die Geringschätzung der Männer zurückgeben, funktioniert nicht. Annette verliert dabei den Boden unter den Füßen ...
Annas Halt ist der Elch. Eigentlich heißt er Markus, aber sie nennt ihn Elch, „weil er seine Freiheit so sehr liebt. Und weil er jemand ist, dem man nur selten und nie wieder begegnet“. Zweimal im Jahr nähert er sich kometenähnlich, immer nur für wenige Tage. Trotzdem füllt er Annas Leben aus. Alles mißt sie an ihm, an seinen Ansprüchen, vor allem die Männer, denen sie begegnet. Zum Beispiel Stefan, Kombinatsdirektor, Pflichtmensch, Familienvater. Durch Annas weibliche Mitarbeit soll er wieder alles über sich selbst erfahren, das möchte Ludwig der Maler, sein unzufriedener, nimmermüder, verrückter Freund. Aber Anna kann und will die Rolle der Zweitfrau nicht spielen. Auf der Suche nach Erfüllung und Glück kehrt sie zurück zu ihrem „Traum vom Elch“.