Die Nacht in der die Bomber starben - Buch
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Die Nacht, in der die Bomber starben, war die Nacht vom 30. zum 31. März 1944. Ein historisches Datum. Denn Bomber-Harris - der britische Luftmarschall, der Feuer auf Deutschlands Städte regnen ließ - hatte es versprochen: Bis dahin sollte das Reich verwüstet, sollte Hitler zur Kapitulation gezwungen sein. 800 viermotorige Bomber drangen kurz nach Mitternacht in breitem Strom ins Reichsgebiet ein, dröhnte über Aachen, Bonn, Wetzlar, Gießen, Fulda und Schweinfurt nach Nürnberg, dem Ziel dieser Nacht. Die Stadt der Reichsparteitage sollte dem Erdboden gleichgemacht werden.
Aber bald säumten Brandfackeln die Straße der Bomber. Deutsche Nachtjäger erwarteten den Feind und bereiteten ihm einen höllischen Empfang. Die Air Force verlor über hundert Bomber und 545 Flieger. Nürnberg dagegen kam noch glimpflich davon.
Im Fiasko dieser Nacht starb auch der ehrgeizige Plan, Deutschland allein aus der Luft zu besiegen. Harris und Churchill schwiegen darüber. Aber wer befahl dem Bomberstrom seinen verhängnisvollen Kurs? Weshalb war die deutsche Nachtjagd bereits alarmiert? Wie erlebten Bomberpiloten, Bodenpersonal und Zivilisten diese größte Luftschlacht der Geschichte?