Cover von Ein ausgebrannter Fall / Dr. Fischer aus Genf  oder  Die Bomben-Party
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Buch
Originalsprache
Englisch
Erstveröffentlichung
1984
Band (Reihe)
-
Typ
Sammelband
Genre
Belletristik: Roman
Auflage
Sprache
Deutsch
Übersetzt von
Lida Winiewicz, Peter Michael, Hans W. Polak
Jahr
1984
Seitenanzahl
304
ISBN
-
EAN
-
Ausgabe
Taschenbuch
Auflage
Erstauflage
Inhalt/Klappentext

Ein Mann kehrt der Zivilisation den Rücken. Ausgebrannt, erfolgsmüde, der Liebe nicht mehr fähig, flüchtet sich der Kirchenarchitekt Querry in ein abgelegenes Gebiet des
afrikanischen Urwalds. In einer Lepra-Station, an der Seite gottergebener Mönche und eines in seinem Beruf aufgehenden Arztes findet er langsam wieder zu einem sinnerfüllten, glücklichen Leben. Aber die Wirklichkeit, das Leben, das er hinter sich glaubte, verfolgt ihn auch hier. Die einsame Urwaldstation wird in der konfliktreichen Darstellung des Moralisten Graham Greene zu einer pädagogischen Provinz, zu einem Versuchsgelände um den »verschiedenen Spielarten des Glaubens, Halbglaubens und Unglaubens lebendigen Ausdruck zu geben«.

Dr. Fischer aus Genf, Millionär und Menschenverächter von satanischen Ausmaßen, veranstaltet exzentrische Dinnerpartys, um die Habgier seiner Bekannten auf die Probe zu stellen. Die Gäste, obwohl selbst Besitzer ansehnlicher Vermögen, unterwerfen sich einem grausamen Wechselspiel von Demütigung und Belohnung. Höhepunkt dieser grotesken Unterhaltung ist die Bombenparty, auf der die Grenzen zwischen Sieg und Niederlage ineinander verfließen. In diesem Alterswerk Graham Greenes spiegelt sich sein dialektisches Verhältnis zu Gut und Böse ebenso wider wie seine religiöse Skepsis. Zugleich ist der Roman ein Kabinettstück schwarzen Humors, eine Parabel von Haß und Liebe, von Entartung und Menschlichkeit.

Bemerkungen

Aus dem Englischen von


Lida Winiewicz („Ein ausgebrannter Fall“) (1961)

sowie Peter Michael und Hans W. Polak
(„Dr. Fischer aus Genf oder Die Bomben-Party“) (1980)

1. Auflage Broschur (in dieser Zusammenstellung)