Cover von Ein Mann der schläft
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Buch
Originaltitel
Originalsprache
Französisch
Erstveröffentlichung
1967
Band (Reihe)
-
Typ
Buch
Genre
Belletristik: Roman
Auflage
Sprache
Deutsch
Übersetzt von
Eugen Helmlé
Jahr
2002
Seitenanzahl
144
ISBN
3423129816
EAN
9783423129817
Ausgabe
Taschenbuch
Auflage
Erstauflage
Inhalt/Klappentext

In der winzigen Pariser Mansarde klingelt wie jeden Morgen der Wecker. Heute gälte es, das Examen anzutreten - doch der junge Mann steht nicht auf. Er beschließt, an diesem Leben, das ihm nichts mehr zu geben hat, keinen Anteil mehr zu nehmen. Während über den Dächern von Paris die Sommerhitze brütet, überlässt er sich einem gefährlichen Selbstexperiment. Georges Perecs drittes Buch ist die Geschichte einer radikalen Verweigerung. Noch vor der Oulipo-Zeit entstanden, ist dieser ganz in der Du-Perspektive geschriebene Roman eine Meditation über den Stillstand, eine Etüde über die Leere. Die brüchige Schönheit, die Perec der Selbstisolation verleiht, und die außergewöhnliche literarische Qualität machen »Ein Mann der schläft« (1967) zu einem modernen Urtext der Melancholie, der eine ganze Schriftstellergeneration inspirierte. Perec adaptierte »Ein Mann der schläft« 1974 zusammen mit Bernard Queysanne für das Kino und erhielt dafür den ­Jean-Vigo-Preis.