Feuer auf den Bergen - Buch
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Durch die Täler des Atlasgebirges zieht eine Kolonne des buntgewürfelten Corps d'Afrique - müde und durstig, ein Haujen abgekämpfter Marschierer in fremdem Land ... Man schreibt das Jahr 1835. Französische Truppen haben Nordafrika überfallen. Marschall Clausels Soldaten morden, brennen und plündern. Doch dann gerät ihr Vormarsch ins Stocken. Die Kabylenstämme Westalgeriens werfen sich den Eindringlingen entgegen. An die Spitze einer zeitweilig auf 40 000 Mann anwachsenden Freiwilligenarmee stellt sich der junge Emir von Mascara, Abd el-Kader. Bei La Makta erleidet das französische Afrikakorps eine blutige Niederlage. Vor diesem historischen Hintergrund läßt Ernst Keienburg eine abenteuerliche Handlung abrollen. Vier Fremdenlegionäre, die man in den blauroten Rock gepreßt hat, desertieren. Halb wahnsinnig vor Erschöpfung, irren sie wochenlang durch die Schluchten der Atlasberge. Schließlich finden sie Asyl bei einem nomadisierenden Kabylenstamm. Von dort gehen sie nach Mascara, um in die Dienste Abd el-Kaders zu treten. Am Schluß des Buches stehen die ehemaligen Fremdenlegionäre mit ihren algerischen Freunden der französischen Invasionsarmee gegenüber. Wird es ihnen gelingen, das neutrale Marokko zu erreichen, von wo aus sie die Rückreise in die Heimat antreten wollen? Die Schlacht in der grausamen Einöde der Salzsümpfe muß die Entscheidung bringen. Hinter den Hügeln warten bereits die Blitzreiter der Hadschuten auf den Befehl zum Angriff ...