Cover von Geschichte meines Lebens
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Buch
Originalsprache
Französisch
Erstveröffentlichung
1960
Band (Reihe)
Typ
Buch
Weitere Angaben

Französische Originalausgabe: Histoire de ma vie. Édition intégrale. Wiesbaden / Paris: F. A. Brockhaus – Librairie Plon, 1960–1962 (12 Bände).
(Erstmals vollständig nach dem Originalmanuskript herausgegeben.)

Frühere Teilveröffentlichung: Mémoires de J. Casanova de Seingalt écrits par lui-même. Paris: Tournachon / Brockhaus, 1826–1838 (12 Bände, redigierte Laforgue-Ausgabe).

Genre
Biographische Literatur: Autobiographischer Roman
Auflage
Sprache
Deutsch
Übersetzt von
Heinrich Conradnach nach der Ausgabe München und Leipzig 1907/1909, 12 Bände
Jahr
1990
Seitenanzahl
507
ISBN
3378000961
EAN
9783378000964
Ausgabe
Taschenbuch
Auflage
Erstauflage
Inhalt/Klappentext

Zu den historisch und sittengeschichtlich aufschlußreichsten Memoiren, die uns aus dem 18.Jahrhundert überliefert sind, gehören die des Venezianers Giacomo Casanova (1725-1798). Er, der Abenteurer und große Frauenverführer, den das Glück so lange verwöhnt hatte, sah sich im Alter einsam und ohne Kredit und begann die Geschichte seines Lebens zu schreiben. Und er beschreibt alles, unbekümmert um Tabuzonen, was er in über vierzig Jahren erlebt hatte. Mit Begeisterung, bezwingender Unbefangenheit und auch selbstgefälligem Stolz schlüpft er noch einmal in die Haut seiner besten Jahre, durchkostet die köstlichen Augenblicke, da er den Frauen unwiderstehlich war, und erlebt aufs neue all seine Amouren und großen Leidenschaften. Noch einmal besteht er seine abenteuerlichen Reisen quer durch Europa, seine Begegnungen mit den Berühmtheiten des Zeitalters.

Im zwölften und letzten Band dieser vollständigen Ausgabe der Memoiren berichtet Casanova von seinem letzten Aufenthalt in Italien zu Anfang der siebziger Jahre des Jahrhunderts. Nur wenige der alten Bekannten leben noch, und wenn er auch noch Liebeserlebnisse hat, so ist doch sein einziger Wunsch, noch einmal seine Heimatstadt Venedig zu sehen. Um dies zu erreichen, erniedrigt er sich sogar zu Spitzeldiensten für die venezianischen Staatsinquisitoren. An dieser Stelle schließen die Memoiren.