Jacques der Fatalist und sein Herr - Buch
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In „Jacques der Fatalist“ erkennt sich Diderot der Philosoph als Diener und träumt davon, daß er der Herr seiner Herren würde, daß alle Diener Herr der Herren würden und er infolgedessen zu einer Welt vordringt, in der es weder Herren noch Diener mehr gibt; er träumt davon, daß er mit seinem Leser machen könne, was er wolle, und er mit ihm in eine Welt gelange, in der jeder ein Liebhaber und Philosoph ist, in eine Welt, die sich endlich lesbar wie ein Buch zeigt, eine große Schriftrolle, die sich entrollt, über deren Abschnitte wir unseren Blick schweifen lassen und in der wir von der Schrecknis des Todes befreit würden, weil wir in der Lage wären, die „Adresse“ zu lesen, die nach den Worten Jacques' und seines Hauptmanns ... jede Kugel trägt, die aus einem Gewehrlauf kommt.
Michel Butor