Cover von Requiem für einen spanischen Landmann
Rezensionen

Es wurden bisher keine Bewertungen abgegeben.

Buch
Originalsprache
Spanisch
Erstveröffentlichung
1960
Band (Reihe)
-
Typ
Buch
Genre
Belletristik: Erzählung / Erzählungen
Auflage
Sprache
Deutsch
Übersetzt von
Walter Boehlich
Verlagsreihe
Jahr
1985
Seitenanzahl
107
ISBN
-
EAN
-
Ausgabe
Taschenbuch
Auflage
Erstauflage
Inhalt/Klappentext

»Wahrscheinlich hing von seiner Antwort Pacos Leben ab. Er mochte ihn sehr gern, aber er liebte ihn nicht um seiner selbst willen, sondern um Gottes willen. Seine Neigung war über den Tod und das Leben erhaben. Und er konnte nicht lügen.« Pfarrer Mosén Millán hat sich schuldig gemacht, schuldig am Tod des jungen Mannes, für den er jetzt die Messe lesen wird. In seinen Erinnerungen an Paco del Molino, der für das Recht der Armen kämpfte und starb, spiegelt sich die Atmosphäre eines kleinen spanischen Dorfes, die Alltäglichkeit harter Arbeit und der Traum dieser Menschen von einem Leben in Freiheit. Die klare, realistische und zugleich poetische Sprache, die das »Requiem für einen spani schen Landmann« (1960) auszeichnet, geht auf klassische spanische Erzähltraditionen zurück. Sie vermag ein gültiges Bild aus dem Spanien der dreißiger Jahre zu vermitteln und hinter den Ereignissen die tiefe menschliche Wahrheit des Kampfes um die Republik aufzuspüren. Ramón J. Sender (1902-1982) ist einer der großen spanischen Erzähler des 20. Jahrhunderts. Zu seinen wichtigsten Werken, die zumeist im amerikanischen Exil entstanden, gehören neben dieser Erzählung die Romane »Imán« (1930), dt. Iman, Kampf um Marokko (1931); »El lugar de un hombre« (1939), dt. Der Verschollene (1961); »El Rey y la Reina« (1947), dt. König und Königin (1962); »La Esfera« (1969); »Crónica del alba« (1973) und der Erzählungsband «Novelas ejemplares de Cibola« (1973).