Samstagnacht und Sonntagmorgen - Buch
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„Es ist das beste, ein Rebell zu sein, damit zeigst du ihnen, daß es sich nicht lohnt, wenn sie dich unterzubuttern versuchen.“ Der einundzwanzigjährige Dreher Arthur Seaton aus Nottingham lebt und handelt nach diesem Grundsatz, wenn auch recht eigenwillig. Ihn ärgern vor allem zwei Sorten von Menschen: die „da oben“, mit denen ihn nur am Zahltag eine Art Waffenstillstand verbindet, und all jene, die sich „unterbuttern“ lassen. Freudig und unbekümmert stürzt er sich in das „wahre Leben“ am Wochenende, wenn er die Lohntüte in der Tasche hat und das Fabriktor sich hinter ihm schließt. Er liebt das Angeln, das Bier und die Frauen. Kein Vorarbeiter verdirbt ihm die wenigen, anspruchslosen Vergnügungen, die eine Stadt wie Nottingham zu bieten hat, niemand stört seine heimlichen Zusammenkünfte mit Brenda, der attraktiven Frau seines Arbeitskameraden Jack. Als er aber anfängt, Brendas nicht weniger attraktive Schwester Winnie hin und wieder zu trösten, wird ihm klar, daß so etwas nicht lange gut gehen kann. Doch wie auf jeden turbulenten Samstagabend ein ernüchternder Sonntagmorgen folgt, so wird auch aus dem jungen Draufgänger ein Mann, der über sich und seine Verantwortung gegenüber anderen nachzudenken beginnt. Daran ist die hübsche junge Doreen nicht ganz unschuldig. Der leidenschaftliche Forellenangler gerät unerwartet selber an einen Köder, was sich wahrscheinlich für sein weiteres Leben als entscheidend erweisen wird.