Titel
Der Untertan
Ausgabensprache
Deutsch
Autor(en)
Originaltitel
Verlagsreihe
ISBN
-
EAN
-
Ausgabe
Taschenbuch
Inhalt/Klappentext

Heinrich Mann (1871-1950) schrieb: „Den Roman des bürgerlichen Deutschen unter der Regierung Wilhelms II. dokumentierte ich seit 1906. Beendet habe ich die Handschrift 1914, zwei Monate vor Ausbruch des Krieges - der in dem Buch nahe und unausweichlich erscheint. Auch die deutsche Niederlage. Der Faschismus gleichfalls schon: wenn man die Gestalt des ,Untertan' nachträglich betrachtet. Als ich sie aufstellte, fehlte mir von dem ungeborenen Faschismus der Begriff, und nur die Anschauung nicht. Mit dem Roman ,Der Untertan' kam ich früher als erlaubt. Er mußte die vier Kriegsjahre abwarten. Erst Ende 1918 konnte er gelesen werden, und wurde es wirklich: mit großem äußerem Erfolg bei allen Deutschen, denen der verlorene Krieg zuerst Bedenken über ihren Zustand aufdrängte.“ - Arnold Zweig würdigte den Roman mit den Worten: „Auf die beherrschten Schichten des deutschen Volkes blickten damals viele Könner des Wortes, mehr oder weniger mit der Fähigkeit begabt, das Wahrheitsgetreue zu sehen und zu zeichnen. Die führende Klasse aber sah und maß von der Helmspitze bis zur Schuhsohle kaum einer so unerbittlich wie der Dichter dieses Buches ,Der Untertan'.“

 

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Auflagen
Cover Auflage Seitenanzahl Erscheinungsjahr
Cover von Der Untertan 25 393 1986
Cover von Der Untertan
Auflage
25
Seitenanzahl
393
Erscheinungsjahr
1986