Titel
Tante Lisbeth
Ausgabensprache
Deutsch
Originaltitel
Übersetzt von
Arthur Schurig
Verlag
ISBN
-
EAN
-
Ausgabe
Taschenbuch
Inhalt/Klappentext

Diese beiden Romane, Cousin Pons und Cousine Bette, sind seine größte Leistung. Auf der Höhe seines Lebens erreicht Honoré de Balzac hier die äußerste Höhe seiner Kunst. Nie war sein Blick klarer, seine gestaltende Hand fester und rücksichtsloser ... Die Bitterkeit vieler Erfahrungen ist in diesen Bänden, die wirkliche Erkenntnis der Welt. Ein Mann, dem nichts mehr blendet, dem nichts mehr imponiert, weder äußere Erfolge noch Luxus und Eleganz, hat sie geschrieben. In seiner Galerie der Monomanen nun der Erotomane Baron Hulot. Nach der etwas zu sehr im Stil der Kameliendame gezeichneten Torpille aus den "Splendeurs et misères des courtisanes", dem gefallenen Mädchen par excellence, apprêtiert auf den Pariser Geschmack, nach dieser ein wenig theatralischen Kurtisane nun einmal die wirkliche, die geborene Hure: diese Madame Marneffe, die Bürgersfrau, die sich an jeden verkauft. Und neben ihr die unvergleichliche Cousine Bette, diese ins Dämonische transponierte Lisbeth, die alte Jungfer, die nicht genießt und nur beneidet, die kuppelt aus einer bösen und verborgenen Lust. In diesen letzten Romanen ist ein Realismus erreicht, eine Wahrheit des Gefühls, eine Durchleuchtung der Leidenschaften, wie die französische Literatur sie nie mehr übertroffen hat.

Stefan Zweig

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Auflagen
Cover Auflage Seitenanzahl Erscheinungsjahr
Cover von Tante Lisbeth Erstauflage 436 1979
Cover von Tante Lisbeth
Auflage
Seitenanzahl
436
Erscheinungsjahr
1979