Cover von Die Thibaults I
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Buch
Originalsprache
Französisch
Erstveröffentlichung
1923
Band (Reihe)
1+2+3 (Les Thibault)
Typ
Sammelband
Weitere Angaben

Erscheinungsjahre der einzelnen Bände des Original-Zyklus “Les Thibault” von Roger Martin du Gard :

Band/Teil    Titel (Original)                    Jahr der Erstveröffentlichung
1                 Le Cahier gris                     1922 
2                 Le Pénitencier                     1922 
3                 La Belle Saison                    1923 
4                 La Consultation                   1928 
5                 La Sorellina                         1928 
6                 La Mort du père                  1929 
7                 L’Été 1914 (drei Teilbände)  1936 
8                 Épilogue                              1940 
 

Genre
Belletristik: Roman
Auflage
Sprache
Deutsch
Übersetzt von
Eva Mertens
Verlagsreihe
Jahr
1979
Seitenanzahl
555
ISBN
-
EAN
-
Ausgabe
Leinen
Auflage
2
Inhalt/Klappentext

Inhalt

Erster Roman: Das graue Heft

Zweiter Roman: Die Besserungsanstalt

Dritter Roman: Sommerliche Tage. 

Roger Martin du Gard (1881-1958), als Sohn einer großbürgerlichen Familie in Neuilly-sur-Seine geboren, in Paris aufgewachsen, wo er an der Hochschule für Historiker und Archivare studierte, ist einer der bedeutendsten französischen Schriftsteller dieses Jahrhunderts. Mit seinem Freund Adré Gide gehörte er zu den Initiatoren der einflußreichen
literarischen Zeitschrift „La Nouvelle Revue Française“ und des gleichnamigen Verlages. Er schrieb Romane, Erzählungem, Theaterstücke und Essays, u. a .: Jean Barois (1913). Confidence africaine (1931, dt. „Das Geständnis“), Vieille France (1983, dt. "Die kleine Welt des Herm Joigneau"). Als sein Meisterwerk gilt der achtleilige Romanzyklus Les Thibault (1922-1940, dt. "Die Thbaultis“ VVW 1958-1960), für den er 1937 dem Nobelpreis erhielt. In einer lebendigen Darstelllung und mit psychologischem Einfühlungsvermögen gestaltet Martin du Gard hierin das Schicksal zweier französischer Familien zu Beginn dieses Jahrhunderts. Im Mittelpunkt stehen die Brüder Antoine und Jacques Thibault, deren unterschiedliche Lebenswege die seelischen und geistigen Spannungen sowie die politischen Auseinandersetzungen jener Zeit widerspiegeln. Ein Heft mit grauem Leinendeckel - damit fangt alles an. Jacques und seinem Freund Daniel de Fontanin dient es zum ungestörten Gedankenaustausch während des Unterrichts. Als ihr Lehrer, ein frommer Abbé, das
Heft eines Tages entdeckt, stößt er darin auf Sätze, die ihn moralisch entrüsten. Der alte Thibault ergreift daraufhin drakonische Maßnahmen: Er schickt seinen Sohn in eine Besserungsanstalt für „sittlich gefährdete“ Kinder. Von dort kommen dem jungen Arzt Antoine Thibault seltsame Dinge zu Ohren, so daß er sich trotz des väterlichen Verbots entschließt, den Bruder zu besuchen. Das Wiedersehen mit dem nun so gefügigen, geistig und seelisch aber gleichsam erstarrten Jungen veranlaßt ihn, Jacques in seine Obhut zu nehmen. Jahre später sind Jacques' Erinnerungen an die quälenden Erlebnisse der Kindheit verblaßt; im warmen Schatten des alten Parks von Maisons-Laffitte verbringt er sommerlich unbeschwerte Tage, bevor er sein Studium aufnimmt - Tage mit Gisela, der Kindheitsgefährtin, und mit Jenny, die ihn in einen Taumel widerstreitender Gefühle stürzt.
Doch immer stärker bedrängt ihn der Gedanke an die Zukunft, und eine unklare Sehnsucht nach den „Wundern des Aufbruchs“ läßt ihn eines Tages heimlich die Flucht ergreifen.

Bemerkungen
  1. Auflage ex libris Volk und Welt