Die Buchreihe „Ex Libris“ erschien von 1977 bis 1991 und war eine hochwertige literarische Reihe, die sich vor allem an ein kultur- und literaturinteressiertes Publikum richtete. Im Mittelpunkt standen literarische Texte, Essays sowie erzählende Prosa, häufig mit klassischem oder kulturhistorischem Bezug. Die Auswahl umfasste sowohl Werke deutschsprachiger Autor:innen als auch Übersetzungen internationaler Literatur.
Die Bände erschienen in einheitlicher Ausstattung mit Leineneinband und Schutzumschlag und hoben sich dadurch bewusst von populären Taschenbuchreihen ab. „Ex Libris“ war keine fortlaufende Serie im engeren Sinne, sondern eine lose Sammlung eigenständiger Titel, die thematisch und formal miteinander verbunden waren.
Insgesamt umfasste die Reihe eine größere Zahl an Einzelbänden, die über mehrere Jahre hinweg veröffentlicht wurden. Die Reihe ist heute als repräsentative literarische Buchreihe der späten DDR-Zeit bekannt und wird vor allem von Sammlern, Bibliotheken und literarisch Interessierten geschätzt, insbesondere wegen ihrer sorgfältigen Textauswahl und der qualitätsvollen buchgestalterischen Ausführung.