Cover von Die Thibaults III
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Buch
Originalsprache
Französisch
Erstveröffentlichung
1936
Band (Reihe)
7 (I+II) (Les Thibault)
Typ
Sammelband
Weitere Angaben

Erscheinungsjahre der einzelnen Bände des Original-Zyklus “Les Thibault” von Roger Martin du Gard :

Band/Teil    Titel (Original)                    Jahr der Erstveröffentlichung
1                 Le Cahier gris                     1922 
2                 Le Pénitencier                     1922 
3                 La Belle Saison                    1923 
4                 La Consultation                   1928 
5                 La Sorellina                         1928 
6                 La Mort du père                  1929 
7                 L’Été 1914 (drei Teilbände)  1936 
8                 Épilogue                              1940 

Genre
Belletristik: Roman
Auflage
Sprache
Deutsch
Übersetzt von
Frederick Lehner
Verlagsreihe
Jahr
1979
Seitenanzahl
582
ISBN
-
EAN
-
Ausgabe
Leinen
Auflage
2
Inhalt/Klappentext

Inhalt

Siebenter Roman: Sommer 1914 Teil 1

Siebenter Roman: Sommer 1914 Teil 2

Attentat in Sarajewo, Notenaustausch zwischen Österreich und Serbien, GroBmächte um Lokalisierung des Konflikts bemüht, kein Grund zur Besorgnis ... Die offiziellen Presseberichte sind in zuversichtlichem Ton gehalten, und die satten Bürger, denen die Sommerferien an der See wichtiger sind als die „lächerlichen Streitigkeiten“ auf dem Balkan,
lassen sich allzugern beruhigen. Auch Antoine Thibault verschließt die Augen vor der über Europa schwebenden Kriegsgefahr. Mit spöttischem Lächeln hört er dem Bruder zu, der im Auftrag der Genfer revolutionaren Gruppe für ein paar Tage nach Paris gekommen ist, um mit den französischen Sozialisten Verbindung aufzunehmen. Solidarische Aktion der Arbeiter aller Länder, Generalstreik als wirksame Waffe gegen den Krieg - für Antoine sind das Hirngespinste von Wirrköpfen und Weltverbesserern. Sein kurzer Abstecher nach Paris bringt Jacques noch eine Begegnung ganz anderer Art, die ihn in tiefe Unruhe versetzt: nach Jahren der Trennung steht er unvermutet der Frau gegenüber, die er niemals wiedersehen wollte - Jenny de Fontanin. Auf der Flucht vor ihr, vor der Liebe zu ihr, hatte Jacques seinen Platz und seine Aufgabe im Leben gefunden; er glaubte sich innerlich gefestigt, frei von allen privaten Bindungen. Nun ist für ihn die Vergangenheit mit einem Schlag wieder lebendig, und es drängt ihn, der jungen Frau rückhaltlos zu gestehen, was ihn damals von ihr forttrieb, ins Ungewisse. Der Wunsch, Jenny möge ihm verzeihen, ist stärker als alle Hemmungen und Bedenken. Schroff, fast mit Gewalt, erzwingt Jacques
eine Aussprache, die endlich die Last der Einsamkeit von ihm nimmt. Über der Bereitschaft zu lieben und der Gewißheit, geliebt zu werden, vergessen beide für kurze Zeit die Welt. Bald aber werden sie unerbittlich in die Wirklichkeit zurückgerufen: In einem Wirbel einander widersprechender Gerüchte und Nachrichten zieht das Unwetter herauf, das Europa mit Tod und Vernichtung bedrohen wird.

 

Bemerkungen
  1. Auflage ex libris Volk und Welt