Cover von Die Thibaults IV
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Buch
Originalsprache
Französisch
Erstveröffentlichung
1940
Band (Reihe)
7 (III.)+8 (Les Thibault)
Typ
Sammelband
Weitere Angaben

Erscheinungsjahre der einzelnen Bände des Original-Zyklus “Les Thibault” von Roger Martin du Gard :

Band/Teil    Titel (Original)                    Jahr der Erstveröffentlichung
1                 Le Cahier gris                     1922 
2                 Le Pénitencier                     1922 
3                 La Belle Saison                    1923 
4                 La Consultation                   1928 
5                 La Sorellina                         1928 
6                 La Mort du père                  1929 
7                 L’Été 1914 (drei Teilbände)  1936 
8                 Épilogue                              1940 

Genre
Belletristik: Roman
Auflage
Sprache
Deutsch
Übersetzt von
Frederick Lehner
Verlagsreihe
Jahr
1979
Seitenanzahl
597
ISBN
-
EAN
-
Ausgabe
Leinen
Auflage
2
Inhalt/Klappentext

Inhalt

Siebenter Roman: Sommer 1914 Teil 3

Achter Roman: Epilog

Eintönig rattern die Räder des Zuges. Für Jacques Thibault ist dese Fahrt won Genf nach Basel die erste Ruhepause, seit er sich entschloß, unter Einsatz seines Lebens das große Völkermorden verhindem zu helfen. Noch einmal ziehen die Erlebnisse der letzten Tage an ihm vorüber -die Mobillmachung, die erschütternden Szenen, alls er den eimberufe-
nen Bruder zum Bahnhof begleitete, der Abschied von Jenny, von dem nur er wußte, daß es eine Trennung für immer war, das Gespräch mit Meynestrel, dem Piloten, mit dem
er seinen Plan, eine geheime Flugblattakttion. beriet
Wieder und wieder malt Jacques sich aus, wie es sein wird: Das Flugzeug kreist über der Front. Meynestrel sitzt am Steuer. Janques beugt sich vor, ergreift immer meue Stapel bedruckter Blätter, wirft sie hinunter. Überall in den französischen und in den deutschen Stellungen wird man das Manifest lesen, das die Soldaten zum Widerstand gegen den mörderischen Krieg aufruft. Ein sinnloses Unternehmen? Für Jacques Thibauitt, den einsamen Rebellen, ist es der einzige Weg, in dieser verworrenen Zeit sich sellbst treu zu
bleiben. Sein unbezähmbarer Wille, dem Gemetzel Einhalt zu gebieten, ist stärker als de Angst vor dem Tod. Jacques bezahlt seine mutige Tat mit dem Leben. Antoine kämpft seit Monaten verzweifelt gegen eine tückische Gelbkreuzvergiftung. Trotz seines schlechten Gesundheitszustandes entschließt er sich kurzerhand, das Lazarett zu verlassen und nach Paris zurückzukehren: Insgeheim hofft er, dort mit Hilfe seines alten Lehrers, Professor Philip, eine wirksame Behandlungsmethode zu finden. Doch das Urteil, das er in den Augen
Philips liest, ist unumstößlich. Aus der instinktiven Furcht vor dem Ausgelöscht werden erwächst in Antoine das Verlangen, wenigstens eine Spur seiner selbst zu hinterlassen. Die Krankengeschichte, in der er sachlich genau jedes Symptom des unaufhaltsam fortschreitenden Leidens registriert, soll zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen verhelfen. Sein Tagebuch aber, ein erschütterndes Dokument menschlichen Ringens, ist Jean-Paul gewidmet, dem Sohn seines Bruders, in dem sich die Energie der Thibaults eines Tages vielleicht zu wahrhaft schöpferischer Kraft entfaltet.

Bemerkungen
  1. Auflage ex libris Volk und Welt